Haptonomische Begleitung

Haptonomie ist die Wissenschaft der Sinne und des Gefühlslebens im weitesten Sinne des Wortes. ‘Hapsis’ bedeutet ‘tasten’, ‘Tastsinn’, ‘Gefühl’; ‘Nomos’: ‘Wissenschaft’, ‘Kenntnis’, ‘Gesetzmässigkeit’. Es ist die Wissenschaft von Kontakt und Kommunikation.

Haptonomie und Regressionstherapie werden im therapeutischen Prozess abgewechselt. Bei der haptonomischen Behandlung können Blockaden im Körper oder im Gefühlsleben sichtbar werden, die als Anknüpfungspunkt für die Regressionstherapie genutzt werden können. .
Bei der Regressionstherapie können emotionale und einsichtige Blockaden auftreten, die durch Übungen deutlich werden.

Es ist angenehm, dass man diese Übungen auch zu Hause machen kann. Man bekommt sozusagen etwas für zu Hause mit, während eine Regressions-/ Reinkarnationsbehandlung nur unter Begleitung stattfindet.
In der haptonomischen Begleitung wird darauf hingearbeitet, seinen Körper bewusster zu erleben. Das kann man durch Bewegung und Visualisierung erreichen. Körperkontakt und Kommunikation werden angewandt. Wenn der Therapeut den Klienten berührt, werden Kontakt und Kommunikation angesprochen, das Gleichgewicht wird geübt, um den Klienten fester (im Beckengürtel, Basis) zu verankern. Diese Therapieform ist vor allem zu empfehlen bei Menschen, die ihren Körper gefühlsmässig wenig wahrnehmen.

Das Becken (Basis) und der Beckenboden bekommt in dieser Therapie einen wichtigen Akzent. Denn hier liegen Trag-, Spannkraft und Federung. Indem diese Kräfte aktiviert werden, entwickelt man eine Möglichkeit um die Belastungen unserer stressreiche westliche Welt tragen zu können.
Abschliessend werden in Gesprächen die therapeutischen Erfahrungen geordnet.

Kindern

Nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern kann man von der Geburt an mit Haptonomie arbeiten. Die Behandlung ist dem Alter angepasst. Die Therapie bei Jugendlichen und Kindern ab vier Jahren besteht aus einer Mischung von haptonomischen Übungen, um eine gute Basis zu schaffen (hierunter fallen Gleichgewichtsübungen), zeichnen und spielen.
Im allgemeinen findet alle drei Wochen ein Gespräch mit den Eltern und dem Kind statt, um den Fortgang der Therapie zu besprechen.

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